DianiSeaResort

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Mittwoch, 13. Dezember 2017
So schön war’s im DianiSeaResort...

Jetzt ist es also amtlich: Die Temperaturen hier sind wieder da, wo sie im Winter hin gehören, nämlich unter Null! Und wir sind wieder da, wo wir eigentlich überhaupt nicht sein wollten, nämlich bei eben diesen Temperaturen. Wie schön war es doch noch vor ein paar Tagen in Kenya...

Unser Hotel, das DianiSeaResort war mindestens so schön, wie ich es aus euren Beschreibungen erwartet hatte. Nein, genau genommen hatten wir nicht damit gerechnet, dass wir eine so traumhafte so wohnt man im DSRAnlage vorfinden würden. Sicherlich, die Gebäude sind schon ein paar Jahre alt, aber sie sind in einem Top-Zustand, Badezimmer, Telefon, Fernseher, alles funktionierte entweder sofort oder nach Meldung innerhalb kürzester Zeit. Wenn ich mich da an die LeisureLodge erinnere... Apropos LeisureLodge: Wir waren natürlich dort und haben uns umgesehen. Aber soviel sei hier gesagt, das DSR muss sich in keinster Weise verstecken!!

Zum Essen:
Der Begriff kulinarisch geht vielleicht ein wenig oben drüber, aber das Essen war jederzeit schmackhaft und gut zubereitet. Vielleicht könnte man ja die Salatbar ein wenig origineller (und ein bisschen weniger „rationell“) gestalten. Der Inhalt war aber ok. So übersichtlich kleinste Mengen auf einem übergroßen Teller zu drapieren beherrschte man eh nur in der LeisureLodge. HFrancis, der Eierkocher und sein Kollegeier im DSR bekam man seine vorgewärmten Teller und dann wurde vom Tablett mit mehr oder weniger Geschick das Gericht in ausreichender Menge auf eben diese Teller geladen. Ging nicht immer ganz gut... Dafür durften halt auch die AzuBis ran. Aber meine Spiegeleier zum Frühstück waren bei Francis in besten Händen. Und seit er SousChef ist, hat er dieses Amt erfolgreich weiter vererbt.

Das erwartete Problem mit den Liegen ergab sich eigentlich nicht, weil immer genügend freie rum standen. Der Pool-Steward hatte das im Griff. Und der Strand war wunderschön. Platz en masse für die Liegen und genügend Liegen gab es auch problemlosSogar die Beachboys waren sehr zuvor kommend und hielten sich auf Wunsch zurück. Vielleicht lag das auch daran, dass es einige Erfahrenere unter ihnen gab, die ihnen beigebracht hatten, dass man "Frischfleisch" (so heißen wir Muzungus, wenn wir frisch angekommen sind, eher bleich, manchmal aber mehr rot als braun) nicht überfallen darf, sondern freiwillig kommen lassen muss, wenn man Geschäfte machen möchte.
Marina, deine Empfehlung: Captain Omar Shariff war sehr gut. Er hat für uns z.B. einen Wasini-Ausflug organisiert, der völlig problemlos verlief und zu unserer vollen Genugtuung (im gleichen Boot und am gleichen Tisch auf Wasini saß eine Familie aus dem Hotel, die bei einem anderen Veranstalter pro Nase 2000 KSH mehr hinlegen musste als wir bei Omar). Hat sich gelohnt! (Wobei ich sagen muss, dass Wasini 2012 bei weitem seinen Reiz verloren hatte: Hunderte von Schnorchlern ohne Flossen wühlen sich durchs Wasser ohne Ziel und werden nach einer Stunde wieder eingefangen und auf ihre Dhows verfrachtet. Und die lebensgefährliche Fahrt bei hohen Wellen an einer von tobender Brandung umspülten Klippenküste ist auch nicht jedermanns Sache. Lohnt sich nicht mehr! Dafür kann allerdings Omar nichts, da wurde einfach zu sehr auf Menge gesteuert und zu wenig auf Qualität) Mehrmals Mombasa by Night oder ein romantisches Abendessen auf der Tamarind-Dhow, oder besonders empfehlenswert ein Abend im AliBarbours (nur 5 Minuten vom Hotel mit dem kostenlosen Shuttle), das sind Highlights, die man risikofrei auch bei ihm am Strand buchen kann. Natürlich macht er auch aufwändigere Safari-buchungen zusammen mit seinem Reisebüro WT-Safaris. Bis jetzt habe ich da nur Gutes von ihm gehört. Wenn wir ein Auto brauchten, genügte eine SMS und es stand pünktlich sauber, mit einem zuverlässigen Fahrer zur Verfügung. Er hat nicht alles im Programm, aber das was er hat passt! Also Beachboy ist nicht gleich Beachboy! Den Captain Omar Sharif zähle ich daher zu den Jungunternehmern, die vielleicht am ehesten in der Lage sind, den neuen Weg in Kenya zu verkörpern. Ich kann ihn bestens empfehlen, und wer möchte, kann ihn unter folgender Handynummer (jederzeit!!) erreichen +254733836337, dann klappt das alles per SMS. Wichtig: Er lebt von Mundpropaganda und Empfehlungen!! Und nicht den Hinweis vergessen, dass ihr Freunde von Reinhold aus München seid. Dann kann nichts schief gehen. Sehen Sie sich doch mal seine Bewertungsschreiben an. Klicken Sie hier
http://www.omar-shariff-safaris.rzitz.de/

 

Anmerkung Sparvorwahl:
Beim Anruf aus Deutschland (Festnetz) kann man sich auch Sparvorwahlen bedienen, die man sich z.B. bei Google unter “sparvorwahlen” raussuchen kann. Da kann das erheblich billiger werden. Dumm ist nur, dass die ab und zu die Tarife wechseln, also vorher genau die Ansage anhören und dann erst weitermachen. Das geht dann z.B. so: 0102900254733836337, und man hat ganz preiswert den Kontakt zu Omar her gestellt. (Merke: Geht nur mit Festnetz und nicht bei VOIP!)

Apropos Handy:
Handy an Ort und Stelle mit einheimischem Provider klappt sicherlich problemlos. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten: Zuerst muss man sich eine Karte mit der Nummer kaufen, z.B. bei Safaricom oder bei Ken-Cell (manchmal ist in dem Betrag, der von Jahr zu Jahr nach unten tendiert, ein Guthaben zum Abtelefonieren enthalten. Also vorher vergleichen!).  Nun braucht man noch die Guthabenkarte. Die gibt es in verschiedenenen Stückelungen (100, 250, 500, 750, usw.) als Scratchcard zu kaufen: Nummer freirubbeln, anrufen und es läuft.
Ich habe immer zwei Handys dabei: Ein altes für die Kenyanummer und den Gebrauch im Land und mein normales, mit dem ich im Zweifel nach Hause SMS-sen kann oder auch anrufen, das geht mit dem Kenyahandy auch, aber nicht immer. Auch das erledigt Omar Shariff für Sie prompt. So kommen Sie auch auf die Seite mit Omars zufriedenen Kunden. Klicken Sie hier...

 

Bitte beachten sie auch die Seite Kenya für Newcomers wenn sie sich das erste Mal den Kenyatraum erfüllen. Hier finden Sie alles, dass es wirklich ein Traumurlaub wird.

“Innere Sicherheit”:
Im Hotel, aber auch außerhalb haben wir uns keinen einzigen Augenblick unsicher gefühlt! Zu diesem Thema habe ich weiter vorne schon mal was geschrieben (siehe hier...), da hat sich nichts geändert. Wenn man sein Hirn zu sehr ausschaltet, bekommt man leicht was drauf! So einfach ist das!
Im Hotel gibt es Safes, die man (zu eigentlich überhöhten Preisen) mieten kann (andere Hotels machen das gratis!). Trotzdem haben wir die üblichen Vorsorgen getroffen: Kopien von Reisepass, Flugticket, Kreditkarten. Neu war dieses Mal, dass ich die Kopien auf meiner Homepage in einem geschützten Bereich eingestellt hatte. Im Falle eines Verlustes wäre ich also an jedem Ort mit Internetzugang sofort in der Lage gewesen, eine Kopie der wichtigsten Papiere zu ziehen. Wie gesagt, wir haben’s nicht gebraucht, aber es beruhigt das Gemüt.

Geldwechsel:
Zwischen Passkontrolle und Kofferband habe ich noch schnell gewechselt. Der Kurs ist aber kaum noch besser als im Hotel. Aber es geht nur mit Bargeld! Für’s Erste reichen so 2 -300 Euro. Später habe ich mich dann im Barclay-Center mit der Kreditkarte mit Bargeld versorgt. (Bei Barclay soll die komplette Gebühr entfallen, wenn man mit einer Kreditkarte der Deutschen Bank wechselt. Habe ich nicht selber geprüft! Ich habe die TUI-Gold-Visa, die ist im Ausland sowieso gebührenfrei.) So viel braucht man ja eh nicht, da in vielen Geschäften und im Hotel die Kreditkarte akzeptiert wird (Eurocard, Visa). Bares braucht man nur für das Matatu, für Einkäufe an der Straße, für einen Drink oder ein Essen außerhalb und vielleicht für die eine oder andere Fahrt mit dem Taxi (oder besser Auto gebucht bei Omar!!).

Anzugsordnung im DSR:
Man gibt sich légère. Die Zeiten, dass man am Heiligen Abend den Smoking bemüht hat, sind (leider?!?) vorbei. Ich habe es sowohl an Weihnachten als auch zu Silvester bei etwas schickerem Hemd belassen. Selbst meine Silvesterkrawatte war schon zu viel. Nur ein einziger Gast trug tapfer bis zum Start ins Neue Jahr einen schwarzen Smoking.Kenya02_0306_Blick vom Speisesaal.jpg
Am Abend die lange Hose für den Herrn und keine Badelatschen sollte eigentlich selbstverständlich sein, war’s aber leider nicht. Es gibt immer Ausnahmen, noch mal leider!
Tisch reservieren war nicht erforderlich. Zumindest nicht wirklich, da der Oberkellner das wirklich immer sehr gut gemanaged hat. Auch wenn sich mal jemand auf „unseren“ Platz gesetzt hatte, dann gab es für uns eben einen noch besseren, luftigeren, helleren Platz. Also kein Problem. Er hat nicht nur immer die schicksten Krawatten der ganzen Crew an, sondern auch das richtige Gespür für den Umgang mit Gästen. So soll’s sein!

All Inclusive:
Seit Mai 2003 ist das DSR ein AI-Hotel geworden. Aus unserer Sicht gesehen spricht nichts dagegen. Wir halten uns zum Essen und Trinken aus bestimmten Gründen beinahe ausschließlich im Hotel auf, also ist es nur einfacher. Dass man trotzdem zur Kontrolle immer noch unterschreiben muss, ist ein bisschen lästig. Aber man gewöhnt sich dran. Und, dass man das Bier nur noch im 0,25-Glas bekommt, hält einen ja nicht unbedingt davon ab, gleich rechtzeitig nach zu bestellen. Alles nur eine Frage der Logistik, die seither ganz gut klappt.
Wer natürlich viel außerhalb speist und trinkt, für den und natürlich für die umliegenden Lokale, in denen man speist und trinkt, könnte das ein Nachteil sein. Ich denke aber, dass sich das schon wieder einspielen wird. Schließlich gibt es ja um die DSL auch noch Lokale, obwohl das Hotel bereits seit Jahren AI ist. Aber, wie gesagt, dazu habe ich keine besondere Meinung. Ansonsten haben wir möglichst viel direkt an Ort und Stelle gekauft, gebucht und ausgegeben, um die Shillingi dort zu lassen, wo sie gebraucht werden.

Gesundheit:
Fasse nie irgendwo hin, wenn du beim Tauchen bist, hat mir mal mein Tauchlehrer Rudi Schlatter in der LL bei gebracht. Wie das aussieht, wenn man seine Finger an scharfkantigen, lebenden Korallen verletzt, weil man sich bei Seegang festhalten wollte, hat ein Gast eindringlich demonstriert: Eigentlich sah das nach zwei Tagen so aus, als ob die Hand nur durch Amputation der Finger zu retten wäre. Es ging aber noch mal gut. Einige Antibiotikum-Bomben vom Hotelarzt (der direkt vor der Schranke zum Hotelgelände seine Praxis hatte, gibt es leider nicht mehr) haben es wieder erstaunlich schnell gerichtet. Übrigens, seit 2012 gibt es auch eine neue Arztpraxis mit deutschsprechendem Personal aus dem Hotel nach links Richtung Süden ca. 300 m. Daneben ist auch eine neue Apotheke, die einen sehr kompetenten Eindruck macht.
Dass man auch nicht ohne Badeschuhe ins Meer gehen sollte, habe ich sehr schnell selber gemerkt, als ich, aus purer Hilfsbereitschaft, über dunklen Meeresgrund ins Wasser gestürmt bin, um einem kleinen Jungen seinen vom Wind abgetriebenen Wasserball zu retten. Den Ball habe ich erwischt. Und eine Sammlung Seeigelstacheln natürlich auch, ich Döspaddel. Ist doch logisch, dass da, wo der Grund dunkel aussieht eben solches Zeug wächst. Mein Freund Captain Omar Sharif hat mir sofort eine junge Papaya-Frucht besorgt. Deren Milch auf die Stacheleinstiche gerieben, hat das Problem schnell entschärft. Zusätzlich noch ein paar Kügelchen Hepar Sulfur C200 aus meiner homöopathischen Notfallapotheke haben sicher ihren Teil dazu beigetragen, dass ich nach zwei Tagen nichts mehr davon gemerkt habe. Die letzten Stacheln kamen vor ein paar Tagen von selber an die Oberfläche und „baten“ um Entfernung.

Zum Thema Malaria habe ich mir seit langem meine eigenen Gedanken gemacht. Mehr dazu  hier... und natürlich auf meinen Gesundheitsseiten hier...

Fazit:
Ja, wenn ihr mich jetzt fragen würdet, wohin es nächstes Weihnachten gehen soll, dann kann ich eigentlich nur sagen, dass das DSR bei mir einen gewaltigen Stein im Brett hat. (Zumindest was das äußerst zuvorkommende Personal angeht.) Wir waren jetzt bereits 14 Mal dort. Und es ist immer noch schön. Auch hier gilt: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, und wir freuen uns schon ganz riesig auf Weihnachten 2017:

Kenya, wir kommen!

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